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Forum
Das Informationsblatt
der Schiller-Schule Bochum
FORUM SINGULARE
Februar 2011
Einblicke in das Leben und die Kultur der römischen und
griechischen Antike ­ an der Schiller-Schule wird dies
möglich! Bald ist es soweit ­ am kommenden Mittwoch
(9. Februar 2011) findet der große Antiketag der Schiller-
Schule statt. Zwischen der ersten und der sechsten Stunde
sind alle Schülerinnen und Schüler zu einem reichhaltigen
Programm eingeladen. Es handelt sich um eine Veranstal-
tung, die ,,von Schülern für Schüler" gemacht ist ­ denn
alle Klassen von der 05A bis zur 09D und die Stufe EF
haben sich in Projekten während des Unterrichts und auch
darüber hinaus viel Arbeit gemacht und sehr schöne Prä-
sentationen vorbereitet!
Neben kleinen Ausstellungen stehen Aktivitäten zum Aus-
probieren und Selbermachen im Vordergrund: Lateinische
Lieder, ,,experimentelle Archäologie" durch den Nachbau
antiker Musikinstrumente, römische Spiele, Färben mit
Naturfarben sowie eine antike Modenschau sind nur eini-
ge der vielen Projekte, die vorgestellt werden. Ihr antikes
Wissen können die Schülerinnen und Schüler in einem
Antikequiz testen. Für sportliche Aktivitäten und ,,Wett-
kampf-Spannung" sorgen an diesem Tag die olympischen
Spiele der Antike!
Natürlich darf auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kom-
men: römische Speisen und Getränke werden in einer tra-
ditionellen Garküche angeboten. Zudem kochen die Café-
Eltern am Antiketag echt römische Gerichte! Es gibt tolle
Leckereien im Café der Schiller-Schule!
Ein buntes Programm mit Theater, Modenschau, Filmen,
Musik, Projektpräsentationen, Bildern des Tages und vielem
mehr erwartet Sie/Euch im Foyer und in der Aula ab 18.30
Uhr! Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt!!!
Das Kulturcafé lädt ein zum Antike-Abend!
Römische Rezepte
Wir haben für den Antiketag Rezeptbücher hergestellt. In
diesen Rezeptbüchern findet man verschiedene Speisen
der alten Römer zum Nachkochen. Das römische Abend-
essen nennt sich ,,cena". Es fand zwischen 15 und 16 Uhr
statt. Die cena ist eine Mahlzeit mit mindestens drei Gän-
gen (Vor-, Haupt- und Nachspeise). Bei keiner Vorspeise
durften Eier fehlen. Zum Hauptgang gab es Fleisch- und
Fischgerichte. Der wichtigste Bestandteil der Nachspeise
war das Obst.
Die Projekte stellen sich vor:
Die Klasse 05B stellt Ihnen an diesem Tag viele verschie-
dene römische Spiele aus Büchern über die Antike vor. Tau-
chen Sie ein in die fantastische Welt der antiken Spiele und
Römische Spiele
Schiller-Olympioniken
In der Turnhalle der Schiller-Schule werden am Antiketag
die antiken olympischen Disziplinen ,,Wagenrennen",
,,Hindernislauf", ,,Ringen", ,,Speerwurf" und ,,Standweit-
sprung mit Gewichten" zu neuem Leben erweckt. Wir, die
Klasse 05C, laden alle anderen 5. Klassen dazu ein, die
Olympiasieger in diesen Disziplinen zu ermitteln. Wie bei
den alten Griechen erhalten die Sieger neben Ruhm und
Ehre einen von der Klasse 05A hergestellten Lorbeerkranz!
Neben der aktiven Teilnahme warten auf Euch viele Infor-
mationen rund um die olympischen Spiele der Antike. Wir
freuen uns auf Euch!
Klasse 05C
Haustiere bei den Römern
Die Klasse 05D veranstaltet zu dem Thema Haustiere der
Römer viele selbst gebastelte Spiele wie z.B. Schlängel
oder Antikes-Tier-Memory. Mit Hilfe der Spiele könnt
Ihr/können Sie viele interessante Informationen über die
Haustiere der Römer erfahren. Hier lernt Ihr/lernen Sie,
wie Tiere früher als Haus- und Nutztiere gelebt haben.
Ihr seid/Sie sind alle herzlich eingeladen. Wir freuen uns
auf Euch/Sie.
Luca Stehen, Niklas Braun, Clara Stehmanns für die Klasse 05D
Antiketag 2011 - SALVETE!
entdecken Sie Spiele wie ,,Pente" oder das ,,Delta-Spiel"!
Wir laden Sie herzlich in Raum 1.18 ein. Wir versprechen
Ihnen Spaß, Spannung und Unterhaltung. ,,alia iacta est!"
Klasse 05B
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Februar 2011
Ein Rezept: Panis militaris ( Militärbrot)
Die Feuerstelle mit flachen Ziegeln bedecken. Darauf ein
kräftiges Holz- oder Holzkohlenfeuer entfachen, bis die
Ziegel heiß sind. Aus 1 kg geschrotetem Dinkel (man kann
auch Weizen oder Roggen verwenden), Salz und ca. 0,5 l
Wasser einen zähflüssigen Teig kneten und flache Fladen
daraus formen. Glut und Asche von den Ziegeln fegen, die
Fladen darauf legen und mit einer umgedrehten flachen
Tonschüssel bedecken. Glut und Asche auf die Schüssel
häufen (dieses Rezept kann man aber auch im Ofen zube-
reiten).
Celina und Wiebke für die Klasse 06A
Alltagsleben in Griechenland
Alltagsleben in Griechenland ­ eine Ausstellung zu ver-
schiedenen Themenschwerpunkten, z.B. griechische Kü-
che, die griechische Familie, Kleidung und Mode, attische
Demokratie, olympische Spiele und vieles mehr. Darü-
ber hinaus gibt es eine Power-Point-Präsentation und ein
kleines Quiz.
Klasse 06D
Römische Modenschau
Unter Leitung von Frau Ahle und Frau Müller veranstalten
die Klassen 07A und 07B im Rahmen des Antike-Tages
eine römische Modenschau. Einige Schüler setzten sich
zu Hause hin und nähten, was das Zeug hielt! Das Ergeb-
nis: wunderschöne Tuniken und andere antike Gewänder.
Diese werden in einer Modenschau vorgestellt. Untermalt
wird das Spektakel mit dem Lied ,,Ista" der gleichnamigen
Gruppe, die Lieder der ,,Fantastischen Vier" auf Latein
singt. Uns allen hat die Vorbereitung viel Spaß gemacht
und wir freuen uns auf einen ereignisreichen Antike-Tag!
Pia Mering für die Klassen 07A und 07B
Antike Musikinstrumente
Die Klasse 07B hat in den letzten Wochen Erfahrungen
in ,,experimenteller Archäologie" gemacht. So bezeichnet
man Forschung, bei der das Leben früherer Zeiten nicht
durch Ausgrabungen oder die Lektüre antiker Überliefe-
rungen untersucht wird, sondern indem man möglichst ge-
nau die Gegenstände nachbaut und benutzt, die die Men-
schen damals in ihrem Alltag verwendet haben. Dabei lernt
man sehr viel über die Lebenswelt des betrachteten Zeital-
ters. Im Projekt der 07B ging es um ein besonders interes-
santes Thema: Musikinstrumente der Antike. Nachgebaut
wurden eine Lyra und eine Harfe, gerade und gebogene
Bucinae, Panflöten, ein funktionstüchtiges Modell einer
Wasserorgel (Hydraulis) und ein schaurig-schöner Aulos.
Die Schülerinnen und Schüler haben die unterschiedlichen
Arten der Tonerzeugung untersucht (Saiteninstrumente,
Flöten, Blasinstrumente mit Mundstück und Rohrblatt) und
herausgefunden, wie man den Klang der Instrumente ge-
zielt beeinflussen kann. Dabei stößt man schnell auf über-
raschende Gemeinsamkeiten zwischen den Instrumenten.
Die römische Garküche
Am Antiketag veranstalten wir, der Lateinkurs 07C/07D
von Frau Vorkoeper, ein Projekt, das Einblick in eine rö-
mische Küche bietet. Außerdem bieten wir leckere Spei-
sen wie frische Reiskroketten oder römische Kräutercreme
an, die für wenig Geld zu erwerben sind. Genießen kann
man diese leckeren Snacks in der Garküche selber, indem
man Platz auf den gemütlichen Liegen nimmt und die auf-
wendig gemalten Tapeten betrachtet oder die römischen
Kleider und Frisuren bestaunt. Wenn ihr neugierig gewor-
den seid, besucht einfach die römische Garküche im Raum
1.16! Wir freuen uns auf Euch!
Greta Linde und Francesca Fabian für die 07C und 07D
Himmel und Hölle
Die 07D entführt Sie in die wundersame Welt des Glaubens
über Himmel und Hölle in der Antike und im Christentum.
Auf anschaulichen Plakaten wurden für Sie Collagen auf-
gestellt, worauf Sie alles über den Glauben in der Antike
bis hin zum heutigen Christentum erfahren. Was ist der
Himmel? Wie sieht es in der Hölle aus? Was bedeutet für
uns das Wort Himmel? Auf solche oder ähnliche Fragen
werden Sie im Raum E.15 ein paar Antworten finden.
Im Kunstunterricht beschäftigen wir uns schon seit meh-
reren Wochen mit der perspektivischen Konstruktion von
Räumen auf der zweidimensionalen Fläche: dem Papier.
Doch woher wissen die Menschen, wie genau das funkti-
oniert?
In der Renaissance fand eine ,,Wiedergeburt" im Sinne ei-
ner Wiederbelebung des Geistes der Antike statt. Der Ein-
fluss der klassischen Antike machte sich in allen Bereichen
der Kunst bemerkbar, z. B. durch die Wideraufnahme von
Themen der antiken Mythologie und Geschichte. Auch die
exakte Wiedergabe der Natur wurde in der Renaissance
immer wichtiger. Die Künstler entwickelten systematische
Darstellungs- und Gestaltungsmethoden. Am wichtigsten
war dabei die Entdeckung und Anwendung der Zentralper-
spektive.
Und hier klärt sich die Frage, was unser Jugendzimmer
(genauer: die Zeichnungen unser Jugend- und Phanta-
siezimmer) mit der Antike zu tun hat: Die Zeichnungen
wurden mittels der Zentralperspektive konstruiert! Ohne
die Beschäftigung der Renaissancekünstler mit der Antike
wären diese Zeichnungen also vermutlich nicht zustande
gekommen ;).
Noemi Altendeitering, Lili Hoffmann und Philine Ludwig für die Klasse 08A
Literatur: Stephen Little (2008): ...ismen, Kunst verstehen. München:
Knesebeck
Kunstprojekt Perspektive
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Februar 2011
Wie Ihr wisst, findet bald an der Schiller-Schule der An-
tiketag statt. Viele Klassen haben sich mit Projekten auf
diesen Tag vorbereitet. Unter anderem hat sich auch unse-
re Klasse, die 08A, zusammen mit unserer Lateinlehrerin
Frau Vorkoeper und unserem Klassenlehrer Herrn Seibel
etwas Antikes ausgedacht.
Da wir in diesem Halbjahr sehr viele Vorträge über die rö-
mischen Helden und Götter gehört und präsentiert haben,
beschlossen wir, dass wir einige Szenen aus der Mytholo-
gie in Form von Standbildern darstellen wollen.
Außerdem entschieden wir, einige von Schülern aus un-
serer Klasse gebastelte Projekte auszustellen. In einigen
Stunden der Vorbereitung werden wir die Darstellung der
verschiedenen Standbilder proben.
Nach dem Vorführen der Szenen sollen diese von den
Schülern erraten und den gr. Sagen zugeordnet werden.
Wir alle freuen uns auf den Antiketag und hoffen auf gutes
Gelingen beim Vorführen unserer Projekte.
Nina Schallenberg und Philine Ludwig für die Klasse 08A
Der naturwissenschaftliche Differenzierungskurs der ach-
ten Klassen hat sich zum Antiketag 2011 mit dem Thema
`Färben´ in dieser Zeit befasst. In diesem Zusammenhang
wurden unterschiedliche Färbeverfahren ausprobiert und
miteinander verglichen. In der ersten Zeit ging es um die
zu färbenden Materialien. Diese waren in der Antike so-
wohl Baumwolle als auch tierische Wolle. Die Farben, die
in der Antike zum Färben der o.g. Materialien zum Ein-
satz kamen, waren im wesentlichen Krapp, Färberwaid,
Färberwau als pflanzliche Farben und die Cochenille-Laus
und die Purpurschnecke als tierische Farben. Die wohl äl-
teste Farbe, welche noch vor der Antike entdeckt wurde, ist
wohl der Färberkrapp ­ eine rötliche Farbe. Dieser wurde
um 2200 vor Christus in einem Schnurstück im heutigen
Pakistan verwendet. Die Farbe gewinnt man aus der Wur-
zel. Die Pflanze selbst kommt im süd-östlichen Mittel-
meerraum vor. Ein großer Vorteil war die sehr preiswerte
Beschaffung. Die alternative rote Farbe war der Purpur
aus der Purpurschnecke. Der Nachteil bestand jedoch ganz
eindeutig im hohen Preis, denn die Gewinnung ist sehr
kompliziert und die Ergiebigkeit der Schnecke ist sehr ge-
ring. So werden ca. 12000 Schnecken zur Gewinnung von
1,5 g benötigt. Sowohl mit Färberkrapp als auch Purpur
wurden hochwertige Gewänder gefärbt, zum Beispiel die
von Senatoren. Als gelber Farbstoff kam der Färberwau
zum Einsatz. Gelb war damals die Farbe für Hochzeitsge-
wänder. Auch dieser wurde aus einer Wurzel, nämlich der
der Kurkuma gewonnen. Für blaue Färbungen wurde der
Färberwaid verwendet. Er wird aus den Blättern des Waids
gepresst, ähnlich bei dem Indigo. Das wohl berühmteste
Indigo-Produkt der Neuzeit ist die Blue-Jeans. Zuletzt das
Produkt des Färbeverfahrens mit der Cochenille-Laus war
auch eine wichtige Farbe in dieser Zeit. Aus diesem Insekt
gewinnt man auch die Farbe rot. Um die Produkte und die
Erarbeitungen der letzten Wochen zu sehen, besuchen Sie
die Gruppe doch im Chemieraum!
Szenen aus der Mythologie
Färben mit Naturprodukten
Demokratie in der Antike
Wie lange gibt es eigentlich schon Demokratie und was
ist das genau? Wir, der Differenzierungskurs Politik/Wirt-
schaft der Jahrgangsstufe 8, sind für Euch auf die Suche
gegangen und haben das Thema ,,Demokratie in der Anti-
ke" im Unterricht bearbeitet.
Wusstet Ihr, dass Frauen in der Antike kaum Rechte hat-
ten? Habt Ihr schon mal etwas vom Scherbengericht ge-
hört? Und dass wir viele Dinge aus der Antike in unserer
heutigen Demokratie wiederfinden, wusstet Ihr bestimmt
nicht, oder?
Antworten auf diese Fragen findet Ihr in unserer ,,Aus-
stellung zum Mitmachen" in Raum 1.13. Außerdem könnt
Ihr Euch noch auf ein sehr spannendes Quiz freuen, dass
wir für Euch vorbereitet haben. Wenn Ihr also noch mehr
Spannendes über die Geschichte unserer Demokratie er-
fahren wollt, dann kommt einfach am Antike-Tag zu uns in
den Raum 1.13. Wir freuen uns auf Euch!
Beim Physikprojekt der Klasse 09B für den Antiketag wur-
den in den letzten Stunden wiederholt Kupfermünzen in
merkwürdigen Gefäßen mit Wasser versenkt, Kronen aus
Knete hergestellt, Plakate beschriftet, Alufolie zu festen
Blechen gepresst und schließlich sehr intensiv gegrübelt,
wie man szenisch darstellen kann, dass ein nackter Mann
durch die Straßen läuft und dabei trotzdem eine jugend-
freie Präsentation garantieren kann (dieses Problem wurde
erfolgreich gelöst!) ... worum geht es dabei?
Alles begann vor mehr als 2000 Jahren, als der damalige
Herrscher von Syrakus seinen Hofgelehrten Archimedes
damit beauftragte, herauszufinden, ob seine Krone denn
vollständig aus Gold gefertigt sei oder ob der Hofgold-
schmied nicht einen Teil des Goldes gegen ein billigeres
Metall ausgetauscht habe. Eine schwierige Aufgabe für
den antiken Wissenschaftler, zumal die Schönheit der Kro-
ne nicht unter der von ihm zu entwickelnden Methode lei-
den durfte.
Wie Archimedes es geschafft hat, dass man ihn heute
durchaus als den Erfinder der ,,zerstörungsfreien Materi-
alprüfung" bezeichnen kann, werdet Ihr beim Antiketag
erfahren!
Archimedes und die
Materialprüfung
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Überblick
Klasse Projekt
05A
Lorbeerkränze
05B
Römische Spiele
05C
Sportolympiade
05D Haustiere bei den Römern
06A
Rezepte, Marschgepäck
06B
Werbeplakate für den Antiketag
06C
Götterschau
06D Alltagsleben der Griechen
07A
Modenschau
07B
Modenschau
Nachbau antiker Musikinstrumente
07C
Römische Garküche
07D Römische Garküche
Himmel und Hölle: Vergleich Antike ­ Christen
08A
Szenen aus der Mythologie
Kunstprojekt (Ausstellung)
08B
Kosmetik, Wellness
08C
Antikequiz
08D Orpheus und Eurydike
Diff 8 Färben mit Naturprodukten
Diff 8 Demokratie
09A
Führung durch die Veranstaltung
09B
Physikalische Experimente
Plätzchen mit Aufschrift
Frisuren
Führung durch die Veranstaltung
09C
Tempel
Vorleser Jugendliteratur und Bücherstand
09D Tempel
Vorleser Jugendliteratur und Bücherstand
Diff 9 Weinherstellung
EF
Führung durch die Veranstaltung
FORUM SINGULARE
Raum 1.12 bietet etwas ganz besonderes fürs Auge. Für ei-
nen Tag bildet die Tür zu diesem Klassenzimmer nämlich
ein Tor in eine andere Zeit, und zwar in die altrömische
Epoche.
Dort haben die Schüler des Lateinkurses von Frau Schmidt
(Jahrgangsstufe 9) ihren Klassenraum zu einem Tempel zu
Ehren der Göttin Vesta umgebaut. Hier warten nicht nur
jede Menge anschauliche Informationen über den Vesta-
kult, sowie weitere Götter und Gebräuche im alten Rom,
sondern es sind auch die Vestalin, Hüterin des heiligen
Feuers, und einige andere Figuren aus dem römischen Le-
ben anzutreffen.
Annika Dahm für die Klassen 09C und 09D
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Der Tempel
Für den diesjährigen Antiketag hat sich der Biochemie Kurs
von Frau Runde folgende Themen überlegt. Es werden die
Themen Hygiene (PowerPoint Präsentation), Haarpfle-
ge und Frisuren (gefilmte Frisuren und erwerbbare Haar-
pflegeprodukte), Verhüttung (Film), Tod und Bestattung
(gefilmtes Rollenspiel), Weinherstellung (PowerPoint Prä-
sentation), Lebensmittelkonservierung (Plakat), und Kos-
metik (PowerPoint Präsentation) behandelt. In diesen The-
men werden auch das römische Abwassersystem und das
Aussehen der Römer behandelt. Des Weiteren könnt Ihr
Euch auch mit den folgenden Themen näher auseinander-
setzen: Konservierung der Lebensmittel im antikem Rom,
die an einem anschaulichen Plakat verdeutlicht wird. Und
das folgende Thema wird in einer Präsentation verdeutli-
cht, nämlich die Verhüttung von Erzen und die Gewinnung
von Eisen, Kupfer und Zinn. Am wohl lebendigsten wird
das Thema der Bestattung und Beerdigung in einem gefilm-
ten Rollenspiel dargestellt.
Weinherstellung
Am 9. Februar ist es endlich so weit: die Schiller-Schule
entführt Euch in die Zeit der Antike! Dabei werden zahl-
reiche Kurse ihre Projekte und Beiträge zum ANTIKETAG
vorstellen ­ dazu finden Rundgänge durch die Schule und
Präsentationen in der Aula statt. Die Jahrgangsstufe 10
(EF) zeigt Euch ihre Film- und Fotoprojekte zu den Me-
tamorphosen (=Verwandlungen) nach Ovid: zum Beispiel
die von Narcissus, einem Schönling der sich nach seinem
Tod in eine Narzisse verwandelt. Auch am Abend gibt es
eine Fortsetzung: das Kulturcafé veranstaltet einen antiken
Abend, zu dem alle Eltern, Schüler und Lehrer herzlich
eingeladen sind. Zeittypisches Essen und tolle Projektvor-
stellungen sind das Thema des Abends!
Theresa Sofie Richter für den Lateinkurs der Stufe EF
Metamorphosen
Ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung beim
Antiketag geht an das Archäologische Museum Herne, die
Universitätsbuchhandlung Jansen, die Ruhruniversität, das
Schauspielhaus Bochum und das Westfälische Römermu-
seum in Haltern!
Danksagung