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Forum
Das Informationsblatt
der Schiller-Schule Bochum
148. Ausgabe, 18. Jahrgang
11.01.
5. Std.
Schullaufbahnbesch. (Q2/13)
16.01.
Abgabe der Impfausweise (7+8)
18.01.
Abholung der Impfausweise (7+8)
21.01.
Facharbeit: Methodentag (Q1)
23.01.
13.45
RUB-Information: Doppeljahrgang
23.01.
19.00
Kulturcafé: Ovid-Abend
25.01.
1.-6. Std.     Kochtag SchmExperten
28.01.
- 07.02
Sozialpraktikum (EF)
29.01.
Zeugniskonferenzen
30.01.
1./2. Std.     Verhalten bei Brand (5a/5b)
30.01.
3./4. Std.     Verhalten bei Brand (5c/5d)
31.01.
8-14.00
Basketballturnier (Sek I)
31.01.
3./4. Std.     Verrauchungsübung (6c/6d)
31.01.
5./6. Std.     Verrauchungsübung (6a/6b)
01.02
3. Std.
Zeugnisausgabe
07.02
1.-3. Std.     Auswertungstag Sozialpraktikum
Freikarten für den BVB
Im März 2012 besuchten Schülerinnen und Schüler des
SoWi-Grundkurses unter der Leitung von Frau Zacheja-
Düvel Borussia Dortmund, wo sie neben einer Stadionbe-
sichtigung mit dem Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke
über den BVB als Wirtschaftsunternehmen diskutierten.
Der BVB, der Mitglied im Initiativkreis Ruhr ist, hat sich
mit 25 Freikarten für das Heimspiel gegen SpVgg Greuther
Fürth am Samstag, den 17. November 2012 bedankt, über
die sich alle Eingeladenen sehr gefreut haben.
H. Zacheja-Düvel
Januar 2013
Termine
Januar 2013
Vorlesewettbewerb
Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb traten wieder vier
zuvor gewählte Vertreter der Sechserklassen an. Unter den
diesjährigen Teilnehmern David Kirschner (6a), Kester
Schlüter (6b), Julius Emmerich (6c) und Robin Simon (6d)
konnte sich am Ende der Kandidat der 6b, Kester Schlüter,
durchsetzen und nimmt nun beim Vorlesewettbewerb der
Stadt Bochum teil.
Adventsabend
Jugend denkt Vielfalt
Leuchtende Augen gab es beim ersten Schiller-Advents-
vorleseabend, den die SV, die Paten und ein Lehrerteam
(Herr Hagenkötter, Herr Sauerwald, Herr Spillmann und
Frau Schmidt) am 4. Dezember 2012 ausgerichtet haben.
Ca. 70 Schülerinnen und Schüler unserer fünften Klassen
trafen sich in der Aula, lauschten adventlichen Geschichten
und Texten bei Keksen und Punsch. Ein Höhepunkt des
Abends war das quer durch die Schiller-Schule führende
Stationenspiel, bei dem die Fünftklässler u.a. Schnee her-
gestellt, Weihnachtsbeleuchtung zusammengestöpselt oder
die Art unseres Tannenbaums im Foyer botanisch bestimmt
haben. Diesen schmückten in der weiteren Adventszeit die
an dem Abend entstandenen Weihnachtssterne.
V. Schmidt
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,,Wie müssen das Arbeitsleben und die Tankstelle der
Zukunft aussehen, um den Ansprüchen einer immer viel-
fältigeren Gesellschaft gerecht zu werden?" ­ Mit dieser
Frage beschäftigten sich 24 Schülerinnen und Schüler eine
Woche lang. Dieses Innovationsspiel im Rahmen des Pro-
jektes ,Jugend denkt Vielfalt` hatte die Zielsetzung, im
Dialog mit den Jugendlichen schon heute in Erfahrung zu
bringen, wie potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
von morgen denken und wie sie sich ihr künftiges Arbeits-
leben in Vielfalt vorstellen.
Insgesamt beteiligten sich 24 Schülerinnen und Schüler
aus den Jahrgängen 10 bis 12 der Bochumer Willy-Brandt-
Gesamtschule und der Schiller-Schule an dem Projekt. Sie
konnten einen Einblick in das Unternehmen BP gewinnen,
welche Strategien es im Hinblick auf das Thema `Vielfalt
im Unternehmen` verfolgt. Ihre persönlichen Zukunfts-
ideen präsentierten die Schülerinnen und Schüler einem
Auditorium aus Vertretern von BP, der lokalen Agentur für
Arbeit, Lehrern der jeweiligen Schulen und Elternvertre-
tern. Abschließend bewertete eine Gruppe aus Schülern die
Unternehmenskonzepte hinsichtlich der Einbeziehung des
Hauptaspekts `Vielfalt im Unternehmen`, bei welchen das
Unternehmen vio als Sieger hervorging.
Im Dezember 2012 wurden vier Vertreter nach Leverku-
sen eingeladen, um gegen andere Schülerteams anzutreten,
welche in anderen Unternehmen (u. a. Bayer AG, Daimler
AG) ebenfalls Innovationsspiele unter dem Motto `Jugend
denkt Vielfalt` durchgeführt haben.
Freude schenken
Die Klasse 9c hat zum dritten Mal an der Weihnachtspa-
ket-Aktion ,,Freude schenken" des Bochumer Caritasver-
bandes teilgenommen. Nach dem Motto ,,Freude schen-
ken" hat die Klasse 15 Geschenkpakete für bedürftige
Menschen in der Stadt gefüllt.
Globalisierung: Herausfor-
derung nur für die Wirtschaft
oder auch für uns? ­
Deloitte & Touche ­ ein Begriff, unter dem wir, der Q 2
Sowi-Zusatzkurs 2 von Herrn Laux, uns zu Beginn erst-
mal nichts vorstellen konnten. Nachdem wir uns im Inter-
net über das Unternehmen informiert hatten und ein an-
schließender Unterrichtsbesuch einer Mitarbeiterin Licht
ins Dunkele gebracht hatte, konnten wir uns gewissenhaft
auf den Besuch des Unternehmens und die geplante Dis-
kussionsrunde mit dem Geschäftsführer der Deutschland
GmbH, Herrn Harnacke, vorbereiten.
Am 6. November 2012 machten wir uns auf den Weg nach
Düsseldorf und schon bei der Ankunft waren wir beein-
druckt von dem Gebäude, welches mit seiner imposanten
Glasfront für sich selbst sprach. Nachdem jeder von uns
ein eigenes Namensschild erhalten hatte, wurden wir und
die Schüler zweier weiterer Gymnasien aus Essen und
Bottrop in einen großen Raum geführt, in dem die Begrü-
ßung durch Herrn Harnacke stattfand.
Anschließend gaben uns verschiedene Mitarbeiter auf dem
sogenannten ,,Marktplatz" die Chance, einen Einblick in
die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder des Unternehmens
zu bekommen. Wir empfanden das gemeinsame Gespräch
als sehr informativ und entspannt. Man bekam einen guten
Einblick in das Unternehmen und in die Vielfalt der Aus-
bildungs- und Berufsmöglichkeiten bei Deloitte & Touche.
Bei dem anschließenden Get-together in lockerer Atmo-
sphäre hatte man die Möglichkeit, bei einem kleinen Snack
dringende Fragen loszuwerden und noch ein persönliches
Gespräch zu führen. Damit uns das Unternehmen in guter
Erinnerung bleibt, erhielten wir am Ende unseres Besuches
noch einige praktische Geschenke, wie zum Beispiel einen
Regenschirm und Stifte, die uns im Alltag immer an De-
loitte erinnern werden.
Selbst Schüler, die sich anfänglich für den Themenbe-
reich der weltweiten Wirtschaftsprüfung, strategischen
Unternehmensberatung sowie den Prozess von Unterneh-
menszusammenschlüssen u. a. nicht interessierten, waren
schließlich überzeugt, dass der Besuch, ermöglicht durch
den Initiativkreis Ruhr, sehr informativ und sinnvoll in Be-
zug auf die spätere Studien- und Berufswahl war.
Anna Kamp, Alina Vieres, Q2
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Forum 148
Januar 2013
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Elternabend zum Thema
Rauchen/Shisha-Rauchen
Etwa 35 Eltern der Jahrgangsstufen 6-9 informierten sich
am 05.11.12 über das Thema ,,Rauchen und Shisha-Rau-
chen bei Jugendlichen". Eingeladen hatte die Gruppe ,,Take
Care!" (eine Eltern-/Lehrerinitiative der Schiller-Schule).
Die Referentin, Frau Ellen Buchholz, von der Krisenhilfe
Bochum e. V. informierte die interessierten Zuhörer zu-
nächst, dass die Ursachen einer Sucht in der Regel vielfäl-
tig seien: Nicht nur vom Umfeld, sondern auch vom Men-
schen selbst und der konsumierten Droge sei es abhängig,
ob jemand zu einer Sucht neige: So seien persönliche
Dispositionen, wie Selbstbewusstsein, Kontaktfähigkeit,
Frustrationstoleranz und Konfliktfähigkeit und Genussfä-
higkeit, gute Voraussetzungen, um nicht in eine Sucht zu
verfallen.
Dem Thema des Abends entsprechend wies Frau Buch-
holz auf die vielfältigen Inhaltsstoffe von Zigaretten hin,
die sehr viele Schadstoffe wie Cadmium, Teer, Plutonium,
Unkrautvernichtungsmittel, Formaldehyd, Nikotin und
Terpentin enthalten. Um den Geschmack der Zigarette po-
sitiv zu beeinflussen, werde den Zigaretten Zimt, Kakao,
Lakritz, Zucker und Menthol beigemischt.
Die Gefahren des Shisha-Rauchens (Wasserpfeife) seien
vielen Jugendlichen unbekannt. Vielmehr werde das Shi-
sha-Rauchen unter jungen Menschen immer populärer; oft
in dem Irrglauben nur Wasserdampf einzuatmen. Durch die
Kühlung mit Wasser schwele der Tabak aber nur und viel
mehr Schadstoffe als bei der Zigarette überlebten. Durch
die kühlende Wirkung werde der Rauch zusätzlich auch
tiefer eingeatmet. Ebenfalls unbekannt sei häufig, dass
durch unsaubere Schläuche Krankheiten wie Herpes über-
tragen werden könnten.
Zudem könne Shisha-Rauchen der Einstieg zum Rauchen
generell sein. Beides ist Unter-18-Jährigen verboten.
Der Abend diente nicht nur der Information, sondern auch
dem Austausch untereinander. Erfreulich war auch die
Teilnahme einiger Eltern von der Graf-Engelbert-Schule.
Beide Schulen wollen sich künftig zu Elternabenden dieser
Art einladen.
Eltern der Schiller-Schule sind herzlich eingeladen die
,,Take Care!" Gruppe in der Vorbereitung derartiger Veran-
staltungen mitzuarbeiten.
Interessierte Eltern melden sich gern bei der Schulpfleg-
schaftvorsitzenden Frau Obermeier, Herrn Bongert, Frau
Zacheja-Düvel oder telefonisch im Sekretariat.
Heidi Zacheja-Düvel
MEP 2012
Auch in diesem Jahr sandte unsere Schule eine Delegation
zum Model European Parliament, welches vom 2. bis zum
4. November 2012 in Kerkrade tagte.
Die Delegation bestand aus Louisa Basner, Carlotta Kraus,
Maria Neweling, Sophia Rosenberg, Anna Tutas (alle Q1),
Jacob Cramer, Jens Hellinghausen, Maximilian Kothe-
Marxmeier, Helen Schlüter und mir (alle Q2).
Wir erhielten ,,Rollenspiel-Daten", die uns eine Partei und
ein Land, die wir vertraten, und ein bestimmtes Komitee-
Thema (z. B. Wirtschaft, Außenpolitik, Umweltpolitik)
zuwiesen.
Unsere Aufgabe war es nun, in den jeweiligen Fraktionen
einen Gesetzesentwurf zu erarbeiten. Dieser wurde dann
zunächst in den einzelnen Komitees und schließlich vor
dem gesamten Parlament diskutiert und letztendlich zur
Abstimmung freigegeben.
An den Abenden gab es die Gelegenheit, in der ,,Sports-
bar" Bekanntschaften mit den anderen Teilnehmern zu
schließen, die aus den Niederlanden, Belgien, Portugal,
Frankreich, Großbritannien oder ebenfalls aus Deutsch-
land kamen.
Es war eine wertvolle Erfahrung für uns alle: Wir erhielten
einen Einblick in die Abläufe und Strukturen des Europä-
ischen Parlaments, lernten viele andere Schüler kennen
und übten uns darin, uns auf Englisch über politische The-
men auszutauschen.
Einer von uns stach dabei ganz besonders hervor: Maxi-
milian Kothe-Marxmeier gewann im Comittee on Foreign
Affairs den ,,Best Non-Native Speaker Award"! Herzlichen
Glückwunsch!
An dieser Stelle bedanken wir, alle ,,Abgeordneten" der
Schiller-Schule, uns ganz herzlich bei Frau Alduk und
Herrn Wysocki, ohne deren Unterstützung und Vorberei-
tung wir niemals so gut zurechtgekommen wären: ,,Thank
you very much, it was a really great experience for all of
us!"
Theresa Bosl, Q2
Ovids Metamorphosen
Am 23. Januar 2013 um 19 Uhr präsentieren die Latein-
kurse der EF den römischen Dichter Ovid und ausgewählte
Stücke seines Werkes ,,Metamorphosen" im Rahmen des
Kulturcafés.
Interessierte sind dazu herzlich eingeladen!
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Forum 148
Januar 2013
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Impressionen
vom Weihnachtskonzert
ADVENIAT-Besuch
Im Rahmen der Hilfsorganisation ,,ADVENIAT" hatten
wir am Montag, den 03.12.2012 in der dritten und vierten
Stunde den argentinischen Padre Carlos Saracini zu Be-
such an unserer Schule. Alle Spanisch- und Religionskurse
der Q2 und auch einige Q1-SchülerInnen versammelten
sich dafür in der Aula, gespannt auf das, was uns erwar-
tete. Der 48-jährige Pfarrer aus Buenos Aires ist bekannt
dafür, dass er sich für die Einhaltung der Menschenrechte
in seiner Heimat einsetzt, aber auch durch ein Netz von
kleinen christlichen Gemeinschaften, die von seiner Pfar-
rei ausgehen, Menschen z. B. aus Armenvierteln Schutz
und Zuwendung bietet. In den selbstorganisierten christ-
lichen Gemeinschaften gibt es zum Beispiel Arbeit mit
Jugendlichen aus Armenvierteln, Beratungsstellen für an-
onyme Alkoholiker oder Hilfe für alleinerziehende Mütter.
Die Quelle aller Organisationen liegt bei den gemeinsamen
Gottesdiensten der Pfarrei Santa Cruz und den regelmä-
ßigen Katechesetreffen. Außerdem ist Padre Carlos Sara-
cini ­ der von den Gemeindemitgliedern liebevoll Carlitos
genannt wird ­ Mitbegründer des Ausbildungszentrums für
Jugendarbeit ,,Talitá Kum" und Kopf des Bildungshauses
,,Casa Nazaret" und steht allen Gruppen nicht nur als Be-
rater zur Seite, sondern auch als jemand, der ihnen Kraft
gibt. Zu Beginn der Veranstaltung erhielten immer zwei
Schüler zusammen einen Zettel mit vier verschiedenen
Liedern, von denen wir das erste direkt zu singen began-
nen. Padre Carlos hatte seine Gitarre mitgebracht und be-
geisterte alle mit seiner guten Stimme und seiner positiven
Ausstrahlung. Begleitet wurde er von einer Übersetzerin,
der Referentin für Öffentlichkeitsarbeit von ,,ADVENI-
AT", Stefanie Hoppe, da er selber nur Spanisch spricht und
wir den Inhalt des Gesagten alle verstehen sollten. Für ihn
gilt Musik als Begegnung und wir sollten die Stellen aus
dem Lied nennen, die uns am besten gefallen haben, so-
wohl auf Deutsch als auch auf Spanisch. Eine dieser Zeilen
spiegelt die Botschaft, die Carlos den Menschen vermittelt,
besonders treffend wieder: ,,Ich gebe dem Leben meine
Überzeugung." In einer Geschichte über das Abendmahl
erzählt Carlos, wie Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht
und wie er sie daraufhin auffordert, dies einander gleich zu
tun. Die Botschaft ist: alle Menschen sind gleich, niemand
soll höher gestellt werden. ,,Der Kämpfer fürs Leben", als
welcher Carlos bezeichnet wird, weiß als Pfarrer aus Bue-
nos Aires besonders um die Probleme dieser Welt, dennoch
ist er geprägt von Hoffnung und ist sich sicher, das Leben
ist immer in Bewegung, egal ob man 5, 15, oder 50 ist.
Und wenn wir mit der gesamten Menschheit, dem Volk,
den engen Freunden und den Bekannten, mit der Fami-
lie und mit uns selbst einen guten Umgang pflegen, dann
kommen wir diesem auch immer näher. Als Botschaft gibt
er uns mit: Du sollst nicht schlafen, du sollst die Augen
und Ohren für das Leben öffnen, suche nach der Wahrheit
und der Liebe und deinem Glück stehen die Türen offen.

Marie Scherer & Tabea Massoth, Q2
Januar 2013
Forum 148
Seite 4
Impressum:
,,FORUM" ist das Mitteilungsblatt der Schiller-Schule Bochum.
Herausgeber:
Schulleitung der Schiller-Schule Bochum
Redaktion:
Dr. Verena Schmidt, Christoph Werner
Internet-Ausgabe:             Klaus-Ulrich Sommerfeld
Anschrift:
Schiller-Schule Bochum
Waldring 71
44789 Bochum
Telefon: 02 34 - 9 30 44 11
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02 34 - 9 30 44 10
E-Mail: 169171@schule.nrw.de
Rückfragen, Anregungen, Hinweise, Veröffentlichungswünsche richten
Sie bitte direkt an Frau Dr. Schmidt, Frau Birkholz-Bräuer oder an Herrn
Rinke.