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Forum
Das Informationsblatt
der Schiller-Schule Bochum
130. Ausgabe, 16. Jahrgang
Februar 2010
Termine: Januar - Februar 2010
Baker Al khalkhali (12)
22.02.10         14-16 Uhr
10: BiZ-Besuch (Gruppe 1)
22.02.10         12.00 Uhr
12: Abgabe der Facharbeit
23.02.10         6. bzw. 7. Std.
9: letzte Infos zur Expertenrunde
24.02.10         3./4. Std.
8: Lernstandserhebung Deutsch
24.02.10         1 DStd.
9: Informationen zur Fächerwahl S II
24.02.10         14-16 Uhr
10: BiZ-Besuch (Gruppe 2)
25.02.10         ganztägig
Ibis/Untis-Fortbildung (OV+BB)
25.02.10         14-16 Uhr
10: BiZ-Besuch (Gruppe 3)
02.03.10         3./4. Std.
8: Lernstandserhebung Englisch
02.03.10         19.30 Uhr
Schulpflegschaftsversammlung
04.03.10         3./4. Std.
8: Lernstandserhebung Mathematik
04.03.10         16.30-19.00 Uhr           9+10: BeSt ,,Expertenrunde"
04.03.10         8.00-14.00 Uhr
7b: Unterrichtsgang
08.03.10
9: Beratungstag zur Fächerwahl S II
08.03.10         16.00 Uhr
Lehrerkonferenz
10.03.10         8.15-11.15 Uhr
9: Filmseminar zu ,,Hitlerjunge Quex"
10.03.10         11.30-14.30 Uhr          10: Filmseminar zu ,,Hitlerjunge Quex"
15.03.10         5.-9. Std.
11: Projekttag Praktikum
15.03.10         18.30 Uhr
Schulkonferenz
17.03.10         nach 5. Std.
Fortbildung Biologie
18.03.10         18.30 Uhr
9: Infoabend Trier
21.03.10         17.00 Uhr
Schiller-Chöre in der Petri-Konzert
24.03.10         3./4. Std.
Audit Gütesiegel Berufswahl
25.03.10         1.-7. Std.
11: BeSt Praktikumsausstellung
25.03.10         bis 14.00 Uhr
13: Noteneintragung (incl. Kopfnoten)
26.03.10
letzter Schultag vor den Osterferien
29.03.10         bis 10.04.10
Osterferien
Eltern für Schüler
Für die Expertenrunde am 04.03.10,
16.30 bis 19.00 Uhr, suchen wir noch
Experten zu den Berufsfeldern Journa-
lismus, Psychologie und Architektur.
In den Workshops der Expertenrunde
haben Schülerinnen und Schüler die
Gelegenheit, sich über sie interessie-
rende Beruf zu informieren, über Ausbildung, Berufsalltag,
Einsatz- und Aufstiegsmöglichkeiten. Wegen des Doppel-
jahrgangs (G8: Stufe 9, G9: Stufe 10) sind wir diesmal auf
die Unterstützung möglichst vieler Eltern angewiesen, da-
mit die einzelnen Gesprächsrunden nicht zu groß werden.
Bei Interesse oder wenn Sie noch Fragen haben, wenden
Sie sich bitte möglichst umgehend an Herrn Kai Tasche:
tasche.schillerschule@online.de, der die Expertenrunde
organisiert.
,,Dialog mit der Jugend"
Die SoWi-Kurse von Frau Schunck und Frau Runde (Stu-
fe 12) hatten im Rahmen des ,,Dialogs mit der Jugend"
den Auftrag, ein Marketingkonzept für einen Werbespot
der Immobilienvermarktung zu entwickeln. Auftraggeber
war die Deutsche Annington, die ihren Sitz in Bochum
hat. Zwei junge Auszubildende informierten zunächst über
ihre ,,Azubi-Jahre" bei der Deutschen Annington. Neben
der reinen Ausbildung gibt es auch die Möglichkeit des
,,Dualen Studiums", was bei einigen von uns auf reges In-
teresse stieß. Die Präsentation unserer Konzepte sollte in
Anwesenheit von Herrn Wijnand Donkers (Vorsitzender
der Geschäftsführung der Deutsche Annington Immobili-
en Gruppe) erfolgen, der sich aber zunächst unseren Fra-
gen zu seiner Person und dem Unternehmen stellte. Private
Fragen, wie z. B. nach seinem Handicap beim Golf, beant-
wortete er schmunzelnd. Voller Ernsthaftigkeit diskutierte
er ausführlich mit uns über brisante Fragen, wie etwa die
nach den Schwächen und Stärken seines Unternehmens.
Dann begannen die Präsentationen. Die einzelnen Grup-
pen wurden nach vorne gebeten, um in einem Zeitfenster
von jeweils 15 Minuten ihre Ergebnisse vorzustellen. Herr
Donkers hörte interessiert zu und gab jeder Gruppe direkt
ein Feedback mit Lob, aber auch Kritik bzw. Verbesse-
rungsvorschlägen. An den Projekten des Initiativkreises
Ruhr ,,Dialog mit der Jugend" nehmen Gruppen der Schil-
ler-Schule seit vielen Jahren regelmäßig teil. Die Fallstu-
dien, bei denen man einen Auftrag für das Unternehmen
ausführen muss, sind besonders spannend. So auch der
diesjährige Besuch bei der Deutschen Annington. Wir
bekamen einen klaren Einblick in das Unternehmen und
konnten uns mit wirtschaftlichen Problemstellungen aus-
einander setzen. Das ist sicher eine gute Vorbereitung für
unsere berufliche Zukunft.
Fallstudien bei der Deutschen Annington in Bochum
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Nach langer Vorbereitung war es soweit: Wir trafen uns
mit Frau Müller im Klassenraum, um uns auf den großen
Auftritt vorzubereiten. Mit Lockenwicklern, Glätteisen,
Make-Up und vielen weiteren Utensilien verwandelten wir
uns in Raubtiere, Edelfrauen und Ritter. Fertig gestylt ge-
nossen wir voller Vorfreude und Aufregung die erste Hälfte
des Abends. Besonders begeisterte uns die szenische Dar-
stellung von Don Carlos, die in mehrere Auftritte unterteilt
war. Am Ende jeder Szene warteten wir gespannt auf die
Fortsetzung. Während der Pause trafen wir letzte Vorberei-
tungen und lachten anschließend über die Lehrer, die im
Puppentheater dargestellt wurden. Dann ging es endlich los.
Wir bauten das Bühnenbild auf und gingen hinter dem Vor-
hang in Position. ,,Der Handschuh, von Friedrich Schiller",
hörten wir unsere Sprecherin sagen. Der Vorhang ging auf ...
Als alles vorbei war, waren wir sehr glücklich, dass alles
nach Plan gelaufen war. Jetzt konnten wir uns ganz ent-
spannt das restliche Programm ansehen. Müde, aber sehr
zufrieden fuhren wir hinterher nach Hause.
,,Der Handschuh"
Klasse 7b
Im Januar präsentierten Schüler, Lehrer und Eltern ein
abendfüllendes Programm aus Anlass des Geburtstages.
Angefangen mit dem Schiller-Chor umgaben überzeu-
gende Szenen aus dem Stück ,,Don Carlos" (Stufe 12) die
weiteren Beiträge. Der ,,Taucher" (7a), ,,Der Handschuh"
(7b) sowie ,,Die Bürgschaft" (7d) wurden auf lebendige
und originelle Art vorgetragen. Des Weiteren folgten mo-
derne Interpretationen Schillers Werke. So wurde aus ,,Wil-
helm Tell" ein ,,Tatort Tell", aufgeführt von der Klasse 8d.
Schüler der Klasse 9 b setzten Schillers Lebensphase in der
Carlsschule auf eigenwillige Weise in einem Puppentheater
Schüler-Werkstatt ,,Schiller"
Philine Ludwig (7a)
Friedrich Schiller ist auch nach seinem 250. Geburtstag
immer noch aktuell! Wie kurzweilig, frisch und lebendig u.
a. seine Gedichte sein können, das erlebten am 16.11.09 die
Besucher der Schillerveranstaltung des Kulturcafés: Der
Schauspieler, Autor, Journalist und promovierte Germa-
nist Peter Schütze (geb. 1948) begeisterte im Café Schiller
mit seinem Soloprogramm das Publikum. Im Mittelpunkt
des Abends standen einige der bekanntesten Gedichte des
großen Poeten, Balladen wie ,,Die Teilung der Erde", ,,Der
Taucher", ,,Der Handschuh" und ,,Die Bürgschaft" sowie
das ,,Lied von der Glocke", die von Schütze meisterhaft
und ausdrucksstark vorgetragen wurden. Der Dramatiker
Schiller war mit der Kapuzinerpredigt aus ,,Wallensteins
Lager" ebenso vertreten wie der Philosoph. Nebenbei
zeichnete der Schauspieler ein Lebens- und Charakterbild
Schillers, das auch die Zeitgeschichte lebendig werden ließ.
Zum guten Schluss kam auch der ,humoristische' Schiller
zu Wort: mit eigenen Gedichten und als Opfer der Paro-
die. Die Zuhörer waren sich einig, dass dieser besondere
Abend mehr Publikum verdient hätte und so wird es viel-
leicht eine Fortsetzung mit einem anderen Dichter geben.
Rückblick auf den Schiller-Abend mit Peter Schütze
Michael Strauß für das Kulturcafé
um. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen waren hierbei
natürlich rein zufällig! Für die musikalische Untermalung
des Abends sorgte Tristan Becker am Klavier. Neben Un-
terhaltung und Information hatten die Organisatoren des
Abends auch an das leibliche Wohl gedacht. So sorgten
fleißige Helfer für Getränke, Kuchen und kleine Snacks.
An Infotischen erhielten die Gäste Einblicke in Schillers
Leben und konnten sogar köstlichen ,,Tell-Apfelkuchen"
Das Kulturcafé unter der Leitung von Frau Pingel, Frau Vorkoeper und
Herrn Strauß veranstaltete im Schuljahr 2009/2010 mehrere Events
aus Anlass des 250. Geburtstages von Friedrich Schiller. Auf zwei
Sonderseiten dieser aktuellen Ausgabe unseres FORUM sind Berichte
und Meinungen von Schülern und Lehrern zusammen gestellt.
Ein Tisch voller Bücher über und für den großen Dichter
Der doppelte Don Carlos
genießen. Der Verkauf von Büchern über und von Fried-
rich Schiller brachte der Schülerbücherei einige Spenden
ein. Von 18.00 bis 21.30 Uhr boten die engagierten Schü-
ler mit ihren Lehrern ein schönes und unterhaltsames Pro-
gramm, das allen Beteiligten das Leben und Wirken des
Namenspatrons unserer Schule näher brachte. Den vollen
Erfolg der Veranstaltung bestätigte der Applaus der zufrie-
denen Zuschauer, die zum Abschluss auch noch selbst zu
Akteuren wurden, indem alle, unterstützt vom Schillerchor
und dirigiert von Herrn Strauß, ,,Freude, schöner Götter-
funken" schmetterten.
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Mir hat besonders gut gefallen, dass so viele Klassen aller
Stufen mitgemacht und sich so viel Mühe gegeben haben!
Natürlich hat sich der eine oder andere mal versprochen
oder kurzzeitig seinen Text vergessen, aber ich finde das
überhaupt nicht schlimm! Denn das kann jedem passieren
und nicht jeder hat überhaupt den Mut, sich auf unsere
Aulabühne zu stellen und vor so vielen Menschen etwas
vorzutragen oder etwas vorzuspielen! Mir haben eigent-
lich alle Vorführungen gut gefallen. Es war von allem et-
was dabei: Es gab vorgetragene Gedichte, Musik, Thea-
terstücke und Veralberungen. So wurde es nie langweilig,
sondern man war immer gespannt darauf, was als nächstes
kommen würde!
Lili Hoffmann (7a)
Für den Schiller-Abend bereitete unsere Klasse (9b) ein
Puppentheater als Kabarett vor. Zunächst suchten wir vier
Szenen aus Schillers Biographie heraus, zu denen wir uns
lustige Dialoge ausdachten. Die Charakterzüge der Figuren
ordneten wir besonderen Auffälligkeiten und Angewohn-
heiten von Lehrern unserer Schule zu. Dann machte sich
ein Teil unserer Klasse an den Bau eines Puppentheaterge-
stells und der dazu passenden Kulissen. Geeignete Puppen
waren schnell gefunden. Bei den Proben lachten wir uns
schief. Die Aufführung war dann ein voller Erfolg. Es wur-
de viel gelacht sowohl vor als auch hinter der Bühne. Uns
machte das Spielen mit den Handpuppen riesigen Spaß!
Theresa Richter (9b)
Wenn Schiller zur Puppe wird ...
Unser Dank zum Gelingen der Schiller-Geburtstagsakti-
onen gilt
den Eltern der 7a, 8a, 8c und 8d, die den Waffelteig zur Finanzie-
rung der Aktionen spendeten und den Waffelbäckern aus diesen
Klassen,
dem Bäcker Schmidtmeier für die Teigspende und der Stufe 11 fürs
Backen,
dem Kunst-Politik-Kurs der 8b/d (Frau Brossei) für die Ausstel-
lung ,,Friedrich Schiller Superstar",
der Technik-AG von Frau Krahn,
dem Service-Team geleitet von Max Karweick (11), Lukas Mas-
senberg (11) und Sophia Harmat (9a),
Marc Tewes (9a) für die Fotos auf der Homepage,
Frau Ludwig für den ,,Schiller-Büchertisch" und die Organisation
der Buchspenden,
Nora Meier (11) für das Plakat zur Schiller-Werkstatt,
Hedda Monstadt (12) für die Plakatdekoration in der Aula,
den Klassen und ihren Lehrern: der 7a (Herr Seibel), 7b (Frau Mül-
ler), 7d (Frau Schoppol), 8b und 8d (Frau Posselt), 9b (Herr Strauß),
den Deutschkursen der Stufe 12 von Frau Müller, Frau Rüppel und
Herrn Adam, dem Chor unter Leitung von Herrn Strauß und den
Einzelakteuren Philine Ludwig (7a) und Tristan Becker (12) für die
Beiträge zur Schiller-Werkstatt,
dem tollen Publikum!
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Ruth Pingel und Dagmar Vorkoeper für das Kulturcafé
Für uns, das Service-Team, ging es schon ca. zwei Stunden
eher los. Wir stellten die Tische ins Foyer und versuchten,
alles möglichst passend zum Thema ,,Schiller" zu gestal-
ten. Die Süßigkeiten, die für die Zuschauer gedacht waren,
zählten wir wie folgt ab: ,,Zwei Bonbons in die Schüssel
und eins in den Mund, ... zwei Bonbons in den Mund und
eins in die Schüssel." Schwieriger war es mit der Deko-
ration. Vor allem die große Schiller-Skulptur, die ihren ei-
gentlichen Platz im Café hat, stellte eine große Herausfor-
derung dar. Zu viert trugen wir die lebensgroße Puppe die
Treppen hoch, besorgt um den Kopf, der ständig abzufal-
len drohte. Irgendwann war dann doch endlich alles fertig
Was wäre der Abend ohne sie gewesen?
Kein bisschen langweilig!
Dankeschön
Die Technik-AG ,,Licht & Ton" von Frau Krahn sorgte für einen
reibungslosen Ablauf. Einige Mitglieder fehlen leider auf dem
Gruppenfoto.
Die Jungen und Mädchen des Service-Teams
und es ging los. Die Zuschauer strömten in den Saal. Und
ich vergaß fast, dass ich ja auch noch mit dem Chor auf-
treten musste. Also sprintete ich auf die Bühne. Der Schil-
ler-Chor sang unter der Leitung von Herrn Strauß ,,Freude
schöner Götterfunken". Dann ging es weiter im Programm.
Es gab Einzelauftritte, aber auch Theaterstücke, an denen
die ganze Stufe bzw. Klasse mitgewirkt hatte. Wir sahen
Ausschnitte aus Don Carlos und ein Puppentheater, bei
dem man mit ein bisschen Fantasie Lehrernamen heraus-
hören konnte. Zum Abschluss sangen wir noch einmal mit
dem Chor. Spät abends räumten wir noch ein bisschen auf
und machten uns dann müde, aber sehr zufrieden auf den
Weg nach Hause.
Ich finde es war ein gelungener Abend, an dem alle viel
Spaß hatten.
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Sophia Harmat (9a)
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Miranta Tzivras
Erfolgreiche Sportlerin
Gleich vierfachen Grund zur Gratulation gibt es bei Mela-
nie Schulze (Stufe 11), die einen großen Teil ihrer Freizeit
dem Rudern widmet. Belohnt wurde sie mit Siegen bei den
Meisterschaften im Oktober 2009. Ihre Doppelvierer- und
Doppelzweier-Teams haben sich bei der Landesmeister-
schaft den 1. bzw. 7. Platz über 1000 m und bei der Deut-
schen Meisterschaft den 1. bzw. 8. Platz beim Sprint über
350 m erkämpfen können. So viel Einsatz im Sport mit
Erfolg in der Schule zu verbinden, erfordert viel Engage-
ment. Herzlichen Glückwunsch!
Das erste Mal habe ich im Wintersemester 2008/2009 an
der SchülerUni teilgenommen, und zwar besuchte ich an
der Juristischen Fakultät der Ruhr-Uni-Bochum die Vor-
lesung Methodenlehre für Studienanfänger. Diese Vorle-
sung fand nachmittags statt, so dass der Schulunterricht
hiervon nicht betroffen war. Nach der Anmeldung erhielt
ich meinen Studentenausweis und die Zugangsdaten zum
Blackboard, einer Informationsplattform für Studenten,
in welcher man Informationen über die jeweiligen Vorle-
sungsinhalte, den Dozenten, erforderliche Literatur oder
Übungsklausuren findet. Einmal in der Woche habe ich
dann ein Semester lang für jeweils 90 Minuten diese Vor-
lesung besucht. Man wird hier als Schüler keineswegs an-
ders oder gesondert unterrichtet, sondern nimmt zusammen
mit ca. 300 eingeschriebenen Studenten an der Vorlesung
teil. Am Ende des Semesters wurde die 90-minütige Ab-
schlussklausur geschrieben. Da es sich bei meinen Mitstu-
denten ausschließlich um Erstsemesterstudenten handelte,
wurden wir nicht nur inhaltlich, sondern auch formal auf
diese Klausur vorbereitet. Es bleibt einem allerdings selbst
überlassen, ob man an den Klausuren teilnimmt oder nicht.
Ich rate jedoch dazu, jede Klausur mitzuschreiben, da die
erbrachten Leistungen später auf ein entsprechendes Studi-
um angerechnet werden können. Im derzeitigen Semester
besuche ich die Vorlesung ,,Europäische Geldpolitik" an
der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Zusammenfas-
send kann ich sagen, dass ich das Projekt ,,SchülerUni" für
äußerst sinnvoll halte, da bereits während der Schulzeit die
Möglichkeit einer frühzeitigen Orientierung geboten wird.
Die Chance, wirklich das richtige Studienfach zu finden,
ist durch die Teilnahme an der SchülerUni meiner Meinung
nach wesentlich größer. Ich habe durch die SchülerUni die
Möglichkeit gehabt, zwei Fachbereiche, die mich interes-
sieren, auszuprobieren und habe mich nun auch bzgl. mei-
ner beruflichen Zukunft für einen dieser Bereiche entschie-
den. Bedenken, die Schulnoten oder die Hausaufgaben lit-
ten unter der Teilnahme, kann ich nicht bestätigen, da die
Teilnahme ja nur einmal wöchentlich ­ und dies auch mei-
stens nur zweistündig ­ erforderlich ist. Um die Klausur
mitzuschreiben, ist natürlich auch wie bei jeder Schulklau-
sur eine gute Vorbereitung hilfreich. Ein weiterer Vorteil
ist, dass man das ,,Unileben'' bereits vor dem Studium ken-
nen lernt und so nach der Schulzeit etwas entspannter an
diesen neuen Lebensabschnitt herantreten kann. Während
der ganzen Zeit standen mir für Fragen Ansprechpartner in
der Schule und an der Universität zur Verfügung. Ich hoffe,
ich kann mit diesem Beitrag interessierte Schülerinnen und
Schüler zur Teilnahme motivieren.
Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 10, die sich
für das Projekt SchülerUni interessieren, können sich an
Herrn Rinke wenden. Voraussetzung zur Teilnahme sind
natürlich gute schulische Leistungen, denn man ist ver-
pflichtet, gegebenenfalls versäumten Unterrichtsstoff
selbstständig nachzuarbeiten.
Interesse bekommen?
Katharina Timmermann (11)
Februar 2010
Forum 130
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Impressum:
,,FORUM" ist das Mitteilungsblatt der Schiller-Schule Bochum.
Herausgeber:
Schulleitung der Schiller-Schule Bochum
Internet-Ausgabe:             Klaus-Ulrich Sommerfeld
Anschrift:
Schiller-Schule Bochum
Waldring 71
44789 Bochum
Telefon: 02 34 - 9 30 44 11
Fax:
02 34 - 9 30 44 10
E-Mail: 169171@schule.nrw.de
Rückfragen, Anregungen, Hinweise, Veröffentlichungswünsche richten
Sie bitte direkt an Frau Birkholz-Bräuer oder Herrn Rinke.
Schülerstudentin
Am Donnerstag, 10.12.09 war der Leistungskurs Biologie
von Frau Tzivras im Forscherlabor des Archäologischen
Museums in Herne. Hier hatten die Schülerinnen und
Schüler die Möglichkeit, selbstständig ihr Wissen über ar-
chäologische und paläontologische Datierungsmethoden,
die sie bislang nur aus dem Lehrbuch kannten, praktisch
zu erarbeiten, zu erproben und deren Möglichkeiten und
Grenzen für die Forschung vorzustellen. Sie beschäftigten
sich mit Fragen wie: Welche Werkzeuge konnte der Nean-
dertaler verwenden und warum?, Welche Merkmale kön-
nen bei der Schädelentwicklung zum Homo sapiens festge-
halten werden?, Wie funktionieren radioaktive Methoden
zur Altersbestimmung von Gesteinen oder organischem
Material?, Ist der Fund eine Frau oder ein Mann?, Wel-
che Informationen kann man aus diesem Grab bekommen?
usw. Das einhellige Urteil von Schülern und Lehrerin: ein
spannender Tag!
Archäologie LIVE!