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Forum
Das Informationsblatt
der Schiller-Schule Bochum
122. Ausgabe, 15. Jahrgang
Februar 2009
Einweihungsfeier
Weitere Termine auf unserer Homepage unter www.schiller-schule.de
Termine: Februar - März 2009
17.02.09
10.05-13.30 Uhr             11: GK GE Exkursion (Wys)
17.02.09
7./8. Std.
11: Vorb. Praktikumsausstellung
17.02.09
10.00-13.30 Uhr             5c: Exkursion (Sti, Kiy)
18.02.09
ab 14.00 Uhr
10: BIZ
18.02.09
7. Std.
Lernstand 8 Dienstbesprechung
18.02.09
07.50-17.45 Uhr                 12: LK D (Sta), GK D (Kue) Exkursion
19.02.09
08.30-13.30 Uhr             9a: Bewerbungstraining (BEK)
19.02.09
ab 14.00 Uhr
10: BIZ
20.02.09
1. bew. Ferientag
23.02.09
2. bew. Ferientag (Rosenmontag)
24.02.09
3. bew. Ferientag
25.02.09
08.00-15.00 Uhr             12 LK Bi: Exkursion (Tz)
25.02.09
14.30-16.00 Uhr             13 Zk Sw: IR Accenture (Ru, Kue)
26.02.09
16.30-19.00 Uhr             10 (11): BeSt Expertenrunden
03.03.09
3./4. Std.
8: Lernstandserhebung Deutsch
03.03.09
08.20-13.30 Uhr             10: Rechtskunde AG Unterrichtsgang
05.03.09
3./4. Std.
8: Lernstandserhebung Englisch
05.03.09
19.30 Uhr
5d: Klassenpflegschaftsversammlung
06.03.09
12.00 Uhr
12: Abgabe der Facharbeit
06.03.09
7. Std.
11: Vorb. Projekttag 20.03.09
09.03.09
17.00 Uhr
Fachkonferenz Sport (Bibliothek)
10.03.09
16.00 Uhr
Lehrerkonferenz
10.03.09
19.00 Uhr
10: Information Gymnasiale Oberstufe
11.03.09
3./4. Std.
8: Lernstandserhebung Mathematik
11.03.09
7. Std.
10: Vorb. Praktikumsausstellung
12.03.09
14.00-17.00 Uhr             13 ZK SW: IR Accenture (Ru, Kue)
12.03.09
19.30 Uhr
Schulpflegschaftssitzung
17.03.09
18.30 Uhr
Schulkonferenz
18.03.09
ganztägig
SV-Tag (Fi, Kue)
19.03.09
3./4. Std.
Känguru-Wettbewerb
19.03.09
19.00-23.00 Uhr             12 GK 1+2: Theater (Poss, Bro)
20.03.09
1.-7. Std.
11: Projekttag Praktikumsausstellung
23.03.09
bis 27.03.09
5c: Klassenfahrt (Sti, Kiy)
26.03.09
19.00 Uhr
7: Infoabend Wahlpflichtbereich
Das Reinemachen in den naturwissenschaftlichen Räumen hat
ein Ende. Reinigungsfachkraft Waltraud Ehlert alias Esther
Münch überraschte selbst den Schulleiter, als sie plötzlich bei
der offiziellen Einweihungsfeier auftauchte. Nach dreijähriger
Sanierungs- und Renovierungszeit wurden die naturwissen-
schaftlichen Räume durch Bezirksbürgermeister Lutz Goll-
nick ihrer Bestimmung übergeben. Alle Klassen hatten mit
ihren Lehrerinnen und Lehrern ein buntes Programm vorbe-
reitet, das neben spannenden physikalischen, chemischen und
biologischen Experimenten noch viel mehr bot: Ausstellungen
zu Afrika und Alaska aus der ZOOM-Erlebniswelt und zu an-
deren Exkursionen mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt,
Brückenkonstruktionen mit Schere und Papier, eine Tisch-
minigolfbahn, mathematische Zaubertricks, eine Satelliten-
Show, einen ,,Suchtparcours", Informationen zu Berufen mit
naturwissenschaftlichem Schwerpunkt, Biografien berühmter
Naturwissenschaftlerinnen des 19. und 20. Jahrhunderts oder
eine Dokumentation zu alternativen Energiequellen, Ergebnis
eines Besuches bei unserem Kooperationspartner Eickhoff.
Die Liste ist bei weitem noch nicht vollständig. Allen, die zum
Gelingen unserer Einweihungsfeier beigetragen haben, Leh-
rern, Schülern und Eltern, sagen wir herzlichen Dank.
2009 - Jahr der Astronomie (Klasse 10b)
Afrika und Alaska (Klasse 5a)
Mathematische Zaubertricks (Klasse 5c)
Foto: Isabel Miazkowski (10c)
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Seite 2
Forum 122
Februar 2009
Duales Orientierungspraktikum
BeSt - Beruf und Studium
Ende Januar fand in der Aula der Schiller-Schule eine In-
formationsveranstaltung für interessierte Schülerinnen und
Schüler der Stufen 8 bis 10 und ihre Eltern statt. Vertreter von
in Bochum ansässigen Berufskollegs informierten über die
Ausbildungsmöglichkeiten dieser Schulform nach Klasse 10.
Berufskollegs eignen sich v. a. für die Schüler, die bereits kon-
krete berufliche Vorstellungen oder spezifische Neigungen/Be-
gabungen haben. Sie können dort dann die Fachhochschulreife
oder das Vollabitur erwerben. An einigen Berufskollegs gibt
es sogar Bildungsgänge, bei denen man nach einem weiteren
Schuljahr sowohl das Abitur als auch eine berufliche Ausbil-
dung erworben hat. Natürlich wurde auch über die Fragen
des Übergangs vom Gymnasium zu einem Berufskolleg für
die Schülerinnen und Schüler informiert, die bereits nach acht
Jahren das Abitur machen werden (G 8). Außerdem berichte-
ten Vertreter der Wirtschaftsjunioren der Industrie- und Han-
delskammer über verschiedene Möglichkeiten, die Berufs-
wahlentscheidung den eigenen Möglichkeiten entsprechend
zu gestalten.
16 Schülerinnen und Schüler der Stufe 11 haben im Januar
zusätzlich zum obligatorischen Berufspraktikum eine Woche
lang ein Schnupperstudium an der Ruhr-Universität Bochum
absolviert. Das Duale Orientierungspraktikum wurde im Rah-
men des Projektes ,,Zukunft fördern - vertiefte Berufsorien-
tierung gestalten" finanziell unterstützt, so dass während der
Uniwoche studentische Mentoren für die Betreuung unserer
Schülerinnen und Schüler finanziert werden konnten.
Wir Lehramtstudenten haben viel erlebt. In den Fächern Deutsch
und Englisch lernten wir einige Professoren kennen, unsere Tutorin
zeigte uns alle Räume, die wichtig waren. Die Vorlesungen stellten
wir uns mit unserer Tutorin zusammen, wodurch wir ein sehr
interessantes Programm hatten, da diese uns sagen konnte, was für
uns sehenswert sein könnte. Ob es in Englisch um ,,nationalization"
oder um ,,sentimental comedy" ging, verstanden haben wir, entgegen
vorherigen Bedenken, alles. Am Freitag besuchten wir dann noch
eine Vorlesung, in der es um die ,,Sozialisationstheorie" ging. Diese
war allerdings ein bisschen kompliziert und schwer zu verstehen,
da es eine Fortsetzung war. Die Woche hat uns sehr viele neue
Perspektiven geboten und unseren Berufswunsch gestärkt. Die Angst
des sich Verlaufens wurde von Tag zu Tag ebenfalls kleiner und am
Ende war man überrascht, dass die Woche so schnell vergangen ist.
Marie Gorlas und Julia Hellmann
Stimmen zum DOP
In der medizinischen Fakultät wurde uns einiges geboten: Wir
durften sogar mit ins Krankenhaus und den Studenten bei
einer Patientendiagnose zusehen. Außerdem hatten wir die
Möglichkeit, Dinge selbst auszuprobieren. Wir konnten z. B.
einen Lungenfunktionstest selbst durchführen. Die studentischen
Hilfskräfte, die uns die ganze Woche begleitet haben, haben uns
sehr unterstützt. Sie konnten uns sehr viele Fragen beantworten, was
sehr hilfreich und besonders interessant war. Es war eine Erfahrung
der ganz besonderen Art, mal in den ganz normalen Alltag eines
Studenten hineinzuschnuppern und sich ein Bild von dem Fach
zu verschaffen. Diese Woche hat uns sehr viel gebracht und uns
bestärkt, unseren Weg zu gehen. Abschließend ist noch zu sagen,
dass wir jeder nachfolgenden Stufe wünschen, auch an dem dualen
Orientierungspraktikum teilnehmen zu können, denn es kann einem
wirklich helfen, sich schon sehr früh ganz sicher zu sein, was man
später mal machen möchte.
Jana Dietrich und Charlotte Kaci
Meine Woche in der Uni hat mir unglaublich gut gefallen. Von Anfang
an standen mir sowohl Mentoren als auch Professoren zur Seite,
damit ich mich schnell zurechtfinden und an den Universitätsablauf
gewöhnen konnte. Meine sechs (!) Mentoren halfen mir bei Fragen
weiter und ermöglichten es mir sogar, an Bestimmungsübungen
und einem Antestat (kleine Prüfung) in Biologie teilzunehmen,
wozu ich ohne sie niemals die Möglichkeit gehabt hätte. Das
Biologiestudium an der Universität ist außerordentlich interessant.
Neben den Vorlesungen gibt es jede Woche praktische Übungen wie
Mikroskopieren oder Sezieren, wobei ich mitmachen durfte. Dennoch
ist es aber auch mit sehr großem Arbeitsaufwand verbunden,
da jede Woche ein Antestat mit Einfluss auf die Abschlussnote
geschrieben wird und ein Biologiestudium viele Praktika beinhaltet.
Mathematik an der Uni ist ziemlich schwer und abstrakt. In einer
Vorlesung kann es schon mal dazu kommen, dass 20 Tafelseiten
(!) mit einem Beweis gefüllt werden. Wenn man diesen nicht sofort
nachvollziehen kann, gibt es Übungsgruppen, in denen der Stoff
vertieft wird. Dort wurde mir sogar persönlich von einem Übungsleiter
der Stoff der letzten Vorlesung erläutert, sodass ich auch an den
Übungen zur Vorlesung teilnehmen konnte. Ich hatte nie vermutet,
in dieser Woche eine solche Betreuung und Hilfsbereitschaft von
allen Seiten zu erfahren. Obwohl die Studienberatungen mit den
eigentlichen Studenten schon ziemlich gut ausgelastet sind, hatten
sie trotzdem Zeit für ein persönliches Beratungsgespräch, und auch
Studenten und Professoren waren mir gegenüber stets freundlich und
hilfsbereit. Ich wünsche mir, dass auch künftigen Schülerjahrgängen
eine solche Praktikumswoche ermöglicht wird. Gerade in der Mitte
der Jahrgangsstufe 11 ist eine intensivere Auseinandersetzung mit
dem späteren Studien- oder Berufswunsch vor dem Hintergrund der
bevorstehenden Wahl der Leistungskurse sinnvoll und notwendig.
Miriam Krieger
Verena Stanislawski, Laufbahnberatung für die S I
Alternativen zur Schullaufbahn
des Gymnasiums am Ende der
Sekundarstufe I
Die Woche in der Medizinischen Fakultät begann bereits am Montag
um 8 Uhr mit einer Vorlesung über die Organische Chemie. Um 9
Uhr erhielten alle Schüler aus den verschiedenen Berufsfeldern eine
ausführliche Studienberatung durch Herrn Rietbrock von der RUB.
Anschließend lernten wir die Studenten kennen, die uns die ganze
Woche betreuten und uns eine gute Fachberatung ermöglichten. Wir
besuchten noch eine weitere Vorlesung am ersten Tag und führten ein
informationsreiches Gespräch mit Herrn Dr. Klix, dem Studiendekan
der Medizinischen Fakultät. Danach lernten wir den Campusbereich
näher kennen und durften auch noch an einem Praktikum des 7.
Semesters im Fach Onkologie (Krebsforschung) teilnehmen. Wir
bekamen so die Gelegenheit, zusammen mit den Studenten einen
an Lungenkrebs erkrankten Patienten zu untersuchen und später
an einer Tumorkonferenz teilzunehmen. Ein Praktikum am Dienstag
zeigte uns die Arbeit mit dem Elektrokardiogramm, am Mittwoch
und Donnerstag besuchten wir wieder zahlreiche Vorlesungen
und nahmen an einem Spirometrietest (Lungenfunktionstest) teil.
Das Highlight am Freitag war die Teilnahme am ,,Fall der Woche".
Diese Veranstaltung fand im Bergmannsheil statt. Die Studenten
mussten einen alten medizinischen Fall lösen, indem sie die
Ursachen und die Krankheitssymptome ermittelten und dann die
Krankheitsdiagnose stellten. In der Woche an der RUB haben wir
viele neue Erkenntnisse gewonnen. Ich freue mich, dass ich am
Dualen Orientierungspraktikum teilnehmen durfte.
Lena Borsch
Begleitet von zwei Studentinnen, Katja und Danny, hörten wir uns
verschiedene Vorlesungen der Fakultät Jura an. Die beiden zeigten
uns auch den Campus der RUB und ermöglichten uns ein Gespräch
mit dem ASTA-Vorsitzenden (Studentensprecher). Eine Überraschung
war für uns der Besuch der Turnhalle, wo uns klar wurde, dass für
uns das Sportstudium keine Alternative zum Jurastudium ist, sondern
nur eine Ausgleichsmöglichkeit für den Nachmittag. Geprägt wurde
unsere Uni-Woche durch die verhältnismäßig vollen Hörsäle, die
bewegungsreiche Vorlesung zum Thema ,,Europa-Recht" und das
Verhalten der Dozenten, uns als vollwertige Studenten anzusehen
und in die Vorlesungen zu integrieren. In Erinnerung bleibt eine
informative, spannende und lustige Woche mit Katja, Danny und
der Fakultät der Rechtswissenschaften sowie eine Strafrechts-
Vorlesung am Nachmittag, wo anhand eines Staubsaugervertreters
die rechtliche Situation eines Betrugs veranschaulicht und erarbeitet
wurde. Auch wir durften unsere Vermutungen zur Aufklärung des
Beispielfalles schildern.
Lilya Velershteyn und Lisa Schütte
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Seite 3
Forum 122
Februar 2009
Sicherheitstraining für die
Jahrgangsstufe 5
Schiller meets Bergmannsheil 2009
Wie werde ich Arzt/Ärztin? Was kommt im Studium und im
späteren Berufsalltag physisch und psychisch auf mich zu?
Wie werde ich Physio- oder Ergotherapeut? Was verdiene ich?
Mutter und/oder Ärztin? Wirtschaftszweige in einem Kranken-
hausbetrieb? Kann ich das psychische Leid der Menschen ertra-
gen? Unterschied zwischen eigener Praxis und Krankenhaus-
arbeit. Dieses Jahr wurde sogar auf Wunsch der Schülerinnen
und Schüler das Informationsangebot um die Frage ,,Psycho-
logie und Psychiatrie - gibt es einen Unterschied?" erweitert.
All das und vieles mehr aus dem komplexen medizinisch-the-
rapeutischen Berufsfeld konnten Schülerinnen und Schüler der
Jahrgangsstufen 12 und 13 am 28.01.09 in Erfahrung bringen.
Begleitet von Frau Tzivras und Frau Steinerstauch konnte Herr
Dr. Lawo zusammen mit einem Team aus Physio- und Ergo-
therapeuten, MTAs, Gesundheits- und Krankenpflegern sowie
Psychologen eine interessante Informationsveranstaltung bie-
ten und so einige Vorurteile und Unklarheiten dieser Berufs-
felder und deren Ausbildung aus dem Weg räumen. Man sollte
sich genau überlegen, ob man den medizinischen Berufszweig
wählt. Die Argumente oder Vorurteile wie z. B. ,,Ich werde
viel Geld verdienen!" oder ,,Ich übernehme einfach die Praxis
meines Vaters" wurden von den Experten kritisch behandelt.
Nicht nur der eigentliche Berufswunsch, wie z. B. Arzt oder
Krankenschwester, wurde positiv verstärkt, auch zahlreiche
Anregungen führten die Schülerinnen und Schüler zu neuen,
bisher nicht beachteten beruflichen Perspektiven im medizi-
nisch-therapeutischen Bereich. Das Bergmannsheil begegnete
uns als riesiges Unternehmen mit interessanten Berufsfeldern
aus Medizin, Beratung, Therapie und Wirtschaft.
Den Umgang mit Feuer und das richtige Verhalten im Brand-
fall wurde auch in diesem Jahr den Schülerinnen und Schü-
lern der Jahrgangsstufe 5 durch die Feuerwehr erläutert. Auf
sehr anschauliche Weise führte Herr Nüser von der Bochumer
Feuerwehr den Kindern vor, was passiert, wenn in wenigen
Minuten ein gesamtes Haus verqualmt und man die Hand vor
den eigenen Augen nicht mehr sieht. Diese Informationsveran-
staltung schloss unsere jährlichen Sicherheitstrainings für die
Jahrgangsstufe 5 ab, nachdem bereits zu Beginn des Schul-
jahres die Polizei und die BOGESTRA bei uns zu Gast gewe-
sen waren.
In der ersten Märzwoche starten elf neue Lerninseln in den
Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch, Latein und Franzö-
sisch. Darüber hinaus wird auch wieder die fächerübergrei-
fende Lerninsel ,,Wie verbessere ich meine mündliche Mitar-
beit?" angeboten. Weitere Informationen findet man auf un-
serer Homepage unter www.schiller-schule.de.
Individuelle Förderung
,,Komm mit! - Fördern statt Sitzenbleiben"
Lerninseln
Die Schiller-Schule ist eine von landesweit 385 Schulen (da-
runter 141 Gymnasien), die an der Initiative des Ministeriums
zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern
teilnehmen. Alle Schulen, die sich zur Teilnahme an der In-
itiative mit tragfähigen Förderkonzepten beworben haben,
werden versuchen, die Zahl der Sitzenbleiber, insbesondere in
den Klassen 7, 8 und 9, schrittweise zu reduzieren, ohne die
Leistungsanforderungen zu mindern. Das Land stellt hierfür
über 100 Stellen zur Verfügung. Die Initiative ist auf drei Jahre
angelegt, sie wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Der
erste Schritt, eine Erhebung zur Lernausgangslage in der Stufe
8 durch die Universität Köln, ist inzwischen getan. Die Aus-
wertung wird Grundlage für weitere Maßnahmen zum Aus-
gleich von Lerndefiziten sein.
Herzlichen Glückwunsch
Auf 90 Jahre Lebenszeit durfte Frau Ursula Hoffmann, Ober-
studiendirektorin i. R., am 29.12.2008 zurückblicken. Von
1961 bis 1981 war sie Schulleiterin der Schiller-Schule. Zu
diesem besonderen Geburtstag gratulierten ihr Frau Burch-
hardt-Kamplade (Schulleiterin von 1981 bis 1999) und Herr
Rinke. Bis auf eine Gehbeeinträchtigung erfreut sich Frau
Hoffmann guter Gesundheit. Sie nimmt rege und intensiv
Anteil an den Geschicken ihrer Schiller-Schule und freut
sich immer wieder, zu verschiedenen Anlässen an ihre alte
Wirkungsstätte zurückkehren zu können. Ad multos an-
nos! Vivas, crescas, floreas!
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Forum 122
Seite 4
Februar 2009
Impressum:
,,FORUM" ist das Mitteilungsblatt der Schiller-Schule Bochum.
Herausgeber:
Schulleitung der Schiller-Schule Bochum
Internet-Ausgabe:             Klaus-Ulrich Sommerfeld
Anschrift:
Schiller-Schule Bochum
Waldring 71
44789 Bochum
Telefon:
02 34 - 9 30 44 11
Fax:
02 34 - 9 30 44 10
E-Mail:
169171@schule.nrw.de
Homepage:
www.schiller-schule.de
Rückfragen, Anregungen, Hinweise, Veröffentlichungswünsche richten
Sie bitte direkt an Frau Birkholz-Bräuer oder Herrn Rinke.
Aus dem Unterricht
Auf den Spuren von Maria Montessori
Gruppe A: Schulhof , Gruppe B: ,,Platanenplatz", Beete um die
Aula, die Rigole und die Flächen an der Ostermannstraße. Gruppe
A entsorgt mittwochs, Gruppe B freitags das Schüler-Café.
Innenpickdienst der Jahrgangsstufen 9 und 10: Die Klassen-
leitungen legen fest, welche Schülerinnen und Schüler nach
der ersten und zweiten großen Pause Innen-Pickdienst auf den
Fluren, Foyers und Treppen im Keller-, Erdgeschoss sowie
auf den Fluren 2 und 3 und im Raum vor dem Kiosk haben.
Die genaue Verteilung des Aufräumdienstes auf die Jahrgangs-
stufen kann den Aushängen im Foyer entnommen werden.
Pickdienst
Der Pädagogik-LK der Stufe 13 unternahm eine Exkursion
in die St. Suitbertusschule in Heiligenhaus, um dort die prak-
tische Umsetzung der im Unterricht zu behandelnden Montes-
sori-Pädagogik zu sehen. Für uns alle war es sehr interessant
und spannend zu beobachten, wie unterschiedlich die Arbeit
mit den Kindern auf der Basis des Konzeptes von Maria Mon-
tessori im Vergleich zu anderen Grundschulen ist. Unsere an-
fängliche Skepsis in Bezug auf das individuelle und eigenstän-
dige Arbeiten in der Freiarbeit verflog, als wir die Motivation
der Kinder sahen, mit der sie ihren Aufgaben nachgingen. Be-
sonders beeindruckt hat uns die intensive Beschäftigung der
Kinder mit der jeweiligen Arbeit, da eine Stille vorhanden war,
an die wir uns nicht erinnern konnten, wenn wir an unsere ei-
gene Grundschulzeit zurückdachten. Die Freiarbeit wurde zu
unserer Überraschung von uns Hospitanten nicht gestört, da
die Kinder von uns keine Notiz nahmen, sondern sich wei-
ter auf ihre Arbeit konzentrierten. Die Lehrer unterstützten
flüsternd die Kinder nach dem Konzept ,,Hilf mir, es selbst
zu tun." Nach der Freiarbeit beantwortete uns eine Lehrerin
sämtliche Fragen. Dies half uns, unsere Beobachtungen richtig
einzuordnen und miteinander in Verbindung zu bringen. Herz-
lichen Dank an die St. Suitbertusschule, dass sie uns einen gu-
ten Einblick in ihr Arbeitskonzept gegeben hat und auch an
Frau Knoop, die uns diese praktische Einsicht in Maria Mon-
tessoris Pädagogik ermöglichte.
Friederike Kroniger (13)
Ende Januar starteten Schülerinnen und Schüler des Franzö-
sischkurses der Klasse 6 ein E-Mail-Projekt mit einer franzö-
sischen Klasse aus Bras. Bras liegt in der Provence, ca. 50 km
von Toulon entfernt. Mit den 10-jährigen Schülerinnen und
Schülern der dortigen Grundschule werden die Sechstklässler
einen regelmäßigen E-Mail Kontakt halten. Die Referendarin
Frau Budke und der französische Schuldirektor Philippe Héry
initiierten und begleiten diesen Austausch. Ziel dieses Pro-
jektes ist, das Nachbarland mit seiner Kultur, seiner Tradition
und seinen Menschen besser kennen zu lernen. Aber auch der
Alltag der Schüler, ihre Interessen und Hobbies sollen per Mail
ausgetauscht werden. Eine Freundschaft über die Grenzen hin-
weg soll gepflegt und ausgebaut werden. Dabei steht die Mo-
tivation am Spracherwerb im Vordergrund. Durchgeführt wird
dieses Projekt über das Internetportal eTwinning, das zu Co-
menius, dem EU-Programm für Schulen, gehört. Hierfür steht
eine gesicherte Plattform zur Verfügung.
E-Mail-Projekt mit französischen Schülern
Ganztag
Die ersten zwei Wochen mit Ganztagsunterricht in den Stu-
fen 6 und 8 liegen hinter uns. Das Konzept, zwei verschiedene
Mittagspausen mit jeweils zwei Klassen zu machen, hat sich
bewährt. Der Ansturm im Café Schiller hielt sich in Grenzen,
die Café-Eltern hatten sich gut auf die neue Situation einge-
stellt, selbst um 14.30 Uhr, als die 6er bzw. 8er bereits wieder
im Unterricht saßen, konnten Oberstufenschüler und Lehrer
noch eine warme Mahlzeit bekommen. Deshalb auch an die-
ser Stelle ein ganz dickes Dankeschön an Frau Pingel und alle
Café-Eltern, die sich in zahlreichen Besprechungen auf den
Ganztag vorbereitet hatten. Vom Pausenangebot (Spiele, Ent-
spannung, Tischfußball, Lesen) machten unsere Schülerinnen
und Schüler bisher nur wenig Gebrauch, sie wollten vielfach
einfach nur ,,sich selbst beschäftigen", wie auch eine zuvor
durchgeführte Umfrage der SV ergeben hatte. Viele Schüler
klagten allerdings später während des Nachmittagsunterrichts
über Müdigkeit. Eine Ausnahme bildeten diejenigen, die am
Entspannungskurs der Stufe 8 oder am Kurs ,,Felix fit" der
Stufe 6 teilgenommen hatten: Sie fühlten sich deutlich frischer
als jene, die z. B. in der langen Pause schon mit den Hausauf-
gaben angefangen hatten. Für die (bisher nur drei!) Kinder der
Ganztagsbetreuung haben wir mit Frau Sprengel eine Person
gefunden, die, selbst Mutter von zwei Kindern, viel Erfahrung
mitbringt. Und mit Herrn Keil steht für diese Kinder an vier
Tagen der Woche jeweils für eine Stunde ein erfahrener Pä-
dagoge zur Hausaufgabenbetreuung zur Verfügung. Für die
Zukunft wünschen wir uns mehr Anmeldungen zur Ganztags-
betreuung, denn das derzeitige Angebote (zwei Fachkräfte für
drei Kinder) ist doch sehr exklusiv und auf Dauer zu teuer.